Neuigkeiten

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Daher informiere ich Sie kurz hinsichtlich wichtiger Neuigkeiten, insbesondere zum Thema Fördermittel - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nähere Informationen erteile ich Ihnen gerne auf Anfrage.

Neuigkeiten bei öffentlichen Fördermitteln für Unternehmen in den Bereichen Gründung, Forschung und Entwicklung/Innovationen, Energie/Umwelt, Beratung und Allgemein"

Gründung


  • Neu ab 01.01.2016 verbesserte Konditionen des Hightech Gründerfonds:
    Anhebung der max. Finanzierungssumme von EUR 500.000 auf EUR 600.00 in der ersten Finanzierungsrunde; Senkung des Zinssatzes von 10% auf 6% p.a.; Senkung des Eigenanteils der Gründer von EUR 100.000 auf 10% des Erstinvestments, wovon 50% von anderen Investoren erbracht werden dürfen
  • Änderung zum 01.09.2015 in Hessen: Die maximale Darlehenssumme im Programm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen wurde von EUR 1,0 Mio auf EUR 2,0 Mio verdoppelt.
  • Erhöhung des Kreditvolumens Mikrodarlehen in Hessen ab 01.07.2015: auf max. EUR 25.000. Volumen zwischen EUR 3.000 und EUR 25.000. Für Unternehmen < 3 Jahre. Kann zweimal gewährt werden, insgesamt aber max. EUR 25.000
  • Änderung zum 09.12.2014 im Programm EXIST: Das EXIST-Gründerstipendium für GründerInnen aus der Wissenschaft wird um 25% angehoben, die Investitionsmittel von EUR 17.000 auf EUR 30.000 fast verdoppelt. Im Programm EXIST Forschungstransfer werden die Investitionsmittel von EUR 70.000 auf EUR 250.000 mehr als verdreifacht. Die neuen Förderrichtlinien gelten für sieben Jahre.
  • Neu ab 01.10.2013: Mikromezzaninfonds Deutschland (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)
    Typisch stille Beteiligung zwischen EUR 5.000 und EUR 50.000 mit einer Laufzeit von 10 Jahren für Klein- und Kleinstunternehmen und Existenzgründer. Mit < 50 Beschäftigen und Umsatz oder Bilanzsumme von max. EUR 10 Mio. Tilgung ab dem 7. Jahr in 3 gleichhohen Jahresraten. Speziell für Unternehmen, die ausbilden oder aus Arbeitslosigkeit gegründet wurden oder von Frauen oder Personen mit Migrationshintergrund geführt werden. Anträge bei den Beteiligungsgesellschaften in den einzelnen Bundesländern.
  • Kürzungen beim Gründungszuschuss am 28.12.2011 in Kraft getreten - Wie kommen Gründer künftig noch an die Förderung? Lesen Sie hier.
  • Kürzungen beim Gründungszuschuss unverändert vom Vermittlungsausschuss beschlossen
    Der 22.11.2011 ist ein schwarzer Tag für den Gründungsstandort Deutschland: Der Vermittlungsausschuss hat an diesem Tag keinen Kompromiss in Bezug auf den Gründungszuschuss gefunden. Es bleibt in vollem Umfang bei den geplanten Kürzungen. Die Förderung wird zur Ermessensleistung, die Förderdauer gravierend verkürzt. Gründungswilligen bleiben nur wenige Tage, um sich den Gründungszuschuss in bisheriger Höhe zu sichern.
    - Das jährliche Budget wird von 1,8 Milliarden Euro auf 470 Millionen Euro gekürzt.
    - Zugleich wird der Rechtsanspruch auf Gründungszuschuss abgeschafft, die Förderung wird zur Ermessensleistung.
    - Die entscheidende erste Phase des Gründungszuschusses (Förderung in Höhe des Arbeitslosengeldes I zuzüglich 300 Euro Zuschuss zur Sozialversicherung) verkürzt sich von neun auf sechs Monate. Im Gegenzug verlängert sich die zweite Förderphase (nur noch 300 Euro/Monat) von sechs auf neun Monate.- Der bei Gründung erforderliche Restanspruch auf Arbeitslosengeld I verlängert sich von 90 auf 150 Tage.
    Die vom Vermittlungsausschuss beschlossenen Änderungen in anderen Teilen des Gesetzesvorhabens sollen noch am Donnerstag, den 24.11.2011, vom Bundestag verabschiedet werden, der Bundesrat stimmt am Freitag, den 25.11.2011, abschließend über das Gesetz ab. Daraufhin wird es dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Die Kürzungen beim Gründungszuschuss treten dann mit der Veröffentlichung sofort in Kraft. Wer es richtig angeht, hat aber auch künftig gute Chancen auf die Förderung Gründungszuschuss nach der neuen Regelung. Wichtige Informationen zu den Einschnitten beim Gründungszuschuss und deren Auswirkungen in finanzieller Hinsicht sowie Tipps dazu, wie potenzielle Gründer nun den Gründungszuschuss nach der neuen Regelung überhaupt erhalten, finden Sie hier.

Forschung und Entwicklung / Innovation


  • Fortführung des Programms KfW Unternehmerkredit Plus über den 31.12.2015 hinaus bis zunächst 31.12.2016.
    Neuerungen ab 01.01.2016: geänderte Voraussetzungen. Auch die Finanzierung eines Eintritts in einen neuen Markt ist möglich, wenn die Finanzierung >50% des Jahresumsatzes der letzten 5 Jahre beträgt, wobei max. 80% des Kapitalbedarfs über das Programm finanziert werden können.
  • ERP Innovationsprogramm: Förderfenster Energiewende entfällt zum 01.12.2015
  • Erweiterung des ZIM Programms für F&E ab Mitte Mai 2015: Erhöhung der förderfähigen Kosten für Unternehmen auf EUR 380.000; Fördersätze zwischen 25 und 55% je nach Unternehmensgröße und -standort; antragsberechtigt sind nun auf Unternehmen bis 499 Beschäftigte und EUR 50 Mio Umsatz oder EUR 43 Mio Bilanzsumme; einfachere Struktur; Angleichung der Förderquoten für mittlere Unternehmen zwischen West- und Ostdeutschland; Verdopplung des Bonus für grenzüberschreitende Projekte auf 10%
  • Neues Programm ERP-Startfonds ab 01.05.2015: Beteiligungskapital für kleine, innovative Technologieunternehmen < 10 Jahre, nur Kapitalgesellschaften. Beteiligung der KfW in Höhe von max. 50% einer Beteiligung, an der ein Leadinvestor mit mind. 50% des Kapitals aufbringen muss. Offene als auch stille Beteiligung möglich. Max. EUR 5 Mio. Keine Sicherheiten erforderlich. Due Diligence des Leadinvestors erforderlich.
  • Neu ab 01.12.2014: KfW-Unternehmerkredit Plus: Für innovative KMU und Small Mid Caps < 500 Mitarbeiter und <= EUR 500 Mio Umsatz. Voraussetzung: mind. 2 Jahre am Markt. Obligatorisch 50% Haftungsfreistellung - auch für Betriebsmittel. Kreditsumme mind. EUR 25.000, max. EUR 7,5 Mio. Laufzeit 7 Jahre für Investitionen und 5 Jahre für Betriebsmittel. Mindestens ein Teilbetrag muss bis 31.12.2015 abgerufen werden. Es bestehen diverse Kriterien zur Einstufung in en „innovatives Unternehmen"; es reicht aber aus, wenn eines der Kriterien erfüllt ist (z.B. F&E Ausgaben von mind. 20% des beantragten Kreditvolumens, Gewinn Innovationspreis, Patenterteilung).
  • Neu ab 01.01.2014: Förderprogramm Horizont 2020 für F&E Projekte - Teil I Wissenschaftsexzellenz, Teil II Führende Rolle der Industrie, Teil III Gesellschaftliche Herausforderungen. Voraussetzungen: mind. 3 Einrichtungen aus drei EU- oder assoziierten Staaten, Prüfbescheinigungen eines Wirtschaftsprüfers bei Fördersummen ab EUR 325.000. Zuschuss: bis zu 100% bzw. 70% bei Innovations- und Kofinanzierungsmaßnahmen.

  • Neu ab 01.05.2013: Investitionszuschuss Wagniskapital (BafA)
    Zuschuss von 20% vom Staat für Kapitalbeteiligungen zwischen EUR 10.000 und EUR 250.000 für private Investoren an jungen, innovativen Unternehmen. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt werden vom Investor (u.a. Mindesthaltedauer 3 Jahre, Kauf auf eigene Rechnung aus Eigenkapital, an allen Chancen und Risiken beteiligt) und dem Unternehmen (u.a. <50 Beschäftigte, <10 Jahre alt, Umsatz oder Bilanzsumme von max. EUR 10 Mio).

Energie / Umwelt


  • Ergänzung des KfW-Programms Erneuerbare Energien „Premium" ab 01.01.2016:
    Zusatzförderung Anreizprogramm Energieeffizienz mittels Erhöhung des Tilgungszuschusses um 20% bei der Modernisierung von Heizungsanlagen für bestimmte Ersatzinvestitionen.
  • Fortführung des KfW-Energieeffizienzprogramms Produktionsanlagen/ -prozesse über den 31.12.2015 hinaus bis zunächst 31.12.2016.
  • Fortführung des KfW-Programms Erneuerbare Energien „Speicher" im Jahr 2016. Die exakte Ausgestaltung des Programms ist z.Z. in Vorbereitung.
  • Neu ab 01.01.2016: Erhöhte Zuschüsse bei der Modernisierung von Heizungsanlagen:
    Zusatzbonus von 20% der Förderung nach dem Marktanreizprogramm und zusätzlich einmaliger Zuschuss von EUR 600 für die Optimierung. Voraussetzungen: Die neue Heizungsanlage muss bestimmte Kriterien erfüllen. Bei der Optimierung müssen bestimmte Schritte erfolgen.
  • Änderungen im KfW Programm Energieeffizient Sanieren zum 01.01.2016:
    Auch Einzelmaßnahmen und Maßnahmen im Rahmen des Programms „Anreizprogramm Energieeffizienz" (Heizung und Lüftung) werden gefördert. Die technischen Mindestanforderungen wurden neu definiert.
  • Änderungen im KfW Wohneigentumsprogramm zum 01.01.2016:
    Die förderfähigen Kosten a) beim Bau und b) beim Erwerb wurden detailliert gelistet. Die Antragstellung muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen und nicht - wie bislang - spätestens nach Abschluss des Kaufvertrags. Der Betrag der Gesamtfinanzierung darf nicht höher sein als der Beleihungswert der Immobilie.
  • Änderungen im Programm Erneuerbare Energien „Standard" zum 15.10.2015: Verdopplung des Kredithöchstbetrags von EUR 25 Mio auf EUR 50 Mio. Aufhebung der Beteiligungsgrenze für Banken und Versicherungen am geförderten Unternehmen
  • Änderungen im Programm Energieeffizient Bauen ab 01.04.2016: Erhöhung des Förderkreditbetrags von EUR 50.000 auf EUR 100.000. Förderstandard KfW-Effizienzhaus 70 läuft zum 31.03.2016 aus. KfW-Effizienzhaus 40 Plus wird zum 01.04.2016 eingeführt. Vereinfachtes Nachweisverfahren für KfW-Effizienzhaus 55 ab 01.04.2016. Neu Zinsbindungsvariante über 20 Jahre. Verlängerung Zeitabruf der Mittel von 3 auf 6 Monate. Förderung der energetischen Fachplanung und Baubegleitung.
  • Erweiterung des Programms Energieeffizient Bauen und Sanieren der KfW zum 01.10.2015: auch Neubauförderung für Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur möglich. Änderung des Programmnamens in IKK/IKU.
  • Verbesserungen im Programm Energieeffizient Sanieren der KfW zum 01.08.2015: Erhöhung des Förderkreditbetrags für KfW-Effizienzhäuser von EUR 75.000 auf EUR 100.000; 7,5% Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen und Erhöhung Tilgungszuschuss für KfW-Effizienzhäuser um jeweils 5%-Punkte. Erweiterung des förderfähigen Gebäudebestandes für Wohngebäude mit Bauantrag vor dem 01.02.2002.
  • Erweiterung im Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren der KfW zum 01.07.2015: Förderung von energetischer Sanierung gewerblicher Nichtwohngebäude. Tilgungszuschüsse zwischen 5% , max. EUR 50 je qm (KfW-Effizienzhaus 55) und 17,5%, max. EUR 175 je qm (KfW-Effizienzhaus 70). Max. EUR 25 Mio je Vorhaben
  • Einführung des Energieeffizienzprogramms Produktionsanlagen/-prozesse zum 01.07.2015: Förderung von Maßnahmen, die zu einer Energieeinsparung von mind. 10% (Einstiegsstandard) bzw. mind. 30% (Premiumstandard) führen a) gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre bei Modernisierungsinvestitionen und b) gemessen gegenüber Branchendurchschnitt bei Neuinvestitionen. Die Zinsverbilligung ist abhängig von der Höhe der Energieeinsparung und nicht von der Unternehmensgröße. Kreditsumme max. EUR 25 Mio, Laufzeiten 5, 10, 20 Jahre. Zinsfestschreibung bis zu 20 Jahre. Die Energieeinsparung ist bei Antragstellung von einem Energieberater zu ermitteln.
  • Änderung der Richtlinie Förderung von Querschnittstechnologien zum 01.05.2015: Befristung der Einzelmaßnahmen im Bereich LED-Förderung endet. Zuschüsse für LED-Investitionen sind im Rahmen der systemischen Optimierung aber möglich. Förderung von Investitionen von KMU zur Erhöhung der Energieeffizienz durch hocheffiziente Querschnittstechnologien. a) Ersatz von einzelnen Anlagen von EUR 2.000 bis max. EUR 30.000, b) systemische Optimierung mittels Erneuerung von mind. 2 Querschnittstechnologien ab EUR 30.000. Energieeinsparung von mind. 25% muss erzielt und vom Energieberater nachgewiesen werden.
  • Energieeinsparverordnung EnEV 2014 zum 01.05.2015 in Kraft: Energieeinsparmaßnahmen werden im KfW Energieeffizienzprogramm bis Ende 2015 noch auf der Basis der Wertvorgaben aus 2009 gefördert. Ab 2016 werden die Wertvorgaben für die Förderung strenger, da diese dann der Fassung aus dem Jahr 2014 unterliegen.
  • Neu zum 01.10.2014 im Programm „Altersgerecht umbauen" der KfW: Investitionszuschuss in Höhe von 8% der förderfähigen Investitionskosten, max. EUR 4.000 je Wohneinheit; für den Standard „altersgerechtes Haus" beträgt der Zuschuss 10%, max. EUR 5.000 je Wohneinheit. Die Förderung kann mit dem Programm „Energieeffizient sanieren" kombiniert werden. Begünstigte sind nach wie vor natürliche Personen als Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter.
  • Änderung zum 01.10.2014 im KfW-Umweltprogramm: neu: Förderung der Elektromobilität mittels Förderung von Elektrofahrzeugen und emissionsarmen Fahrzeugen (auch biomethan- oder erdgasbetrieben) sowie der Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.
  • Neu ab 01.04.2012: Zuschuss für Mini-KWK-Anlagen
    Im Förderprogramm „Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen
    bis 20 kWel „vergibt der BAFA Zuschüsse
    Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kWel in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kWel 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kWel hingegen 3.450 Euro.
    Die Anlagen dürfen nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen und müssen sowohl mit einem Wartungsvertrag betreut werden als auch anspruchsvolle Effizienzanforderungen erfüllen. Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kWel mindestens 15% und für Anlagen von 10 kWel bis einschließlich 20 kWel mindestens 20% betragen. Außerdem ist ein Gesamtnutzungsgrad von mindestens 85% einzuhalten. Weitere Anforderungen sind u. a. das Vorhandensein eines Wärmespeichers mit einem Energiegehalt von mindestens 1,6 kWh pro installierte kWth, einer Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise inklusive eines intelligenten Wärmespeichermanagements sowie eines Messsystems zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) für Anlagen ab 3 kWel.
    Fördervoraussetzung ist zudem, dass die KWK-Anlagen in der Liste der förderfähigen Anlagen des BAFA enthalten sind.

  • Neues Förderprogramm „Energieberatung Mittelstand" ab Mai 2012
    - Nachfolge des Programms „Energieeffizienzberatung
    - Förderung von Energieberatung für KMU und Freiberufler
    - Zuschuss: 80% für Initialberatung (max. EUR 1.280), 60% für Detailberatung (max. EUR 4.800)
    - Voraussetzungen: Energiekosten höher als EUR 5.000 p.a., KMU, Standort in Deutschland
    - Antrag über einen Regionalpartner der KfW (z.B. IHK, Handwerkskammer,..)

Beratung


  • Neu ab 01.01.2016 Wesentliche Änderungen bei der Beantragung von Zuschüssen für Unternehmensberatungen:
    Gründercoaching, Turn-around-Beratung und Runder Tisch der KfW werden mit der Beratungsförderung des Bafa unter dem neuen Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows" zusammengefasst. Alle Anträge sind ausschließlich an das Amt BAFA zu richten. Unterlagen sind an Leitstellen zu senden.
    Antragsberechtigte
    : a) Jungunternehmen bis <= 2 Jahre, b) Bestandsunternehmen > 2 Jahre (Datum Gewerbeanmeldung), c) Unternehmen in wirtschaftl. Schwierigkeiten Voraussetzungen: Sitz in Deutschland und KMU. Ausführende Berater müssen beim Bafa gelistet sein und zuvor einen Qualitätsnachweis erbracht haben.
    Beratungsinhalte:
    a) Allgemeine Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, b) spezielle Beratungen von bestimmten Personen, c) Unternehmenssicherungsberatung für Unternehmen in Schwierigkeiten
    Höhe des Beratungskostenzuschusses:
    a) Jungunternehmen: alte (neue) Länder 50% (80%) von max. EUR 4.000 (ohne Berlin und Leipzig, 60% Lüneburg), b) Bestandsunternehmen: alte (neue) Länder 50% (80%) von max. EUR 3.000 (ohne Berlin und Leipzig, 60% Lüneburg), c) Unternehmen in Schwierigkeiten: 90% von max. EUR 3.000
    Ablauf:
    Jungunternehmen müssen vor Antragstellung en kostenloses Gespräch mit einem sogenannten Regionalpartner führen. Der Antrag erfolgt VOR Beratungsbeginn online beim BAFA. Nach positiver Prüfung der Fördervoraussetzungen erfolgt eine unverbindliche, schriftliche Zusage der Leitstelle. Erst dann kann die Beratung begonnen werden. Bis 6 Monate nach der Zusage müssen der Leitstelle diverse Nachweise vollständig vorgelegt werden, u.a. Beratungsbericht, Verwendungsnachweis, Rechnung und Kontoauszug bevor der Zuschuss ausgezahlt wird.
  • Neu ab 01.07.2012: BAFA Beratungskostenzuschuss nur noch möglich, wenn der Berater ein QM-System anwendet
    In Nr. 6.3 der Beratungs- und Nr. 5.4 der Schulungsrichtlinien wurde u.a. eine Anforderung eingeführt, die zu beachten ist.
    Um die Qualität von geförderten Beratungen und Schulungen zu sichern, sehen die Richtlinien nunmehr vor, dass die Berater- bzw. Veranstaltereigenschaft im Sinne der Richtlinien nur dann erfüllt ist, wenn die in den Förderprogrammen tätigen Berater/innen und Veranstalter/innen eine hohe Qualität in ihren Einrichtungen praktizieren und dies auch belegen können.
    Gegenüber dem BAFA ist daher auf Ihrer Profilseite nachzuweisen, dass ein Instrument zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung erfolgreich im Unternehmen angewandt wird.
    Dieser Nachweis ist gegenüber dem BAFA im Laufe des ersten Halbjahres 2012 zu führen. Spätestens bis zum 30.06.12 muss der Nachweis im BAFA vorliegen. Für alle Anträge, die nach diesem Zeitpunkt (ab 01.07.2012) gestellt werden, ist eine Förderung ohne Vorlage des Qualitätsnachweises nicht möglich.

Allgemein


  • Änderungen zum 01.01.2015 für Förderanträge an die KfW: Die seit 01.07.2014 in Kraft getretene neue Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) wird verpflichtend. Allgemeine Änderungen: 1. Vollständige und fristgerechte Antragstellung, 2. Unternehmen in Schwierigkeiten, 3. Kumulierung von AGVO-Beihilfen mit anderen staatl. Beihilfen, 4. Zusagetexte, 5. Allg. Merkblatt zu Beihilfen; Spezifische Änderungen: 1. Investitionsbeihilfen für KMU, 2. AGVO-Umweltschutzbeihilfe Es gilt ein neues Formblatt „Beihilfeantrag für das Fördergeschäft", da das Beihilferecht zum 01.01.2015 geändert wird.
  • Änderung zum 01.12.2014 im KfW-Unternehmerkredit: Neu: antragstellende Unternehmen müssen mind. 5 Jahre (vorher 3 Jahre) am Markt sein.
  • Änderung zum 01.12.2014 im ERP-Gründerkredit Universell der KfW: Unternehmensalter >= 5 Jahre (vorher 3 Jahre); Ausweitung auf mittelständische Unternehmen mit Umsatz < EUR 500 Mio (vorher EUR 50 Mio).; neu: 50% Haftungsfreistellung bei Investitionen für Unternehmen > 2 Jahre nach Gründung; Anhebung Kredithöchstbetrag auf EUR 25 Mio (vorher 10 Mio); neu: beihilfefreier Zinssatz oberhalb des EU-Referenzzinssatzes.
  • Änderung zum 01.10.2014 im ERP-Gründerkredit Universell der KfW: u.a. hinsichtlich der Beteiligungsquote Dritter am antragstellenden Unternehmen, rechtsformabhängigen Sonderfällen, Vereinen, Alten- und Pflegeheimen, Grundstückskäufen, Mehrwertsteuer, Warenlager.
  • Neu ab 01.07.2014: Die Fördergebiete im Rahmen des Förderprogramms „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" wurden von der EU-Kommission neu gegliedert.
  • Die neuen Bundesländer und Berlin bleiben ERP Regionalförderprogramm weiterhin uneingeschränkt förderfähig, in den alten Ländern ist die Inanspruchnahme nur in ausgewiesenen Gebieten möglich.
    Die Neugliederung gilt vom 01.07.2014 bis 31.12.2020.
  • Neu ab 01.07.2014: Die Übergangsfrist für die neue De-minimis-Verordnung vom 01.01.2014 endet am 30.06.2014. Neu ist, dass a) nicht nur das einzelne Unternehmen, sondern der gesamte Unternehmensverbund in die Betrachtung einzubeziehen ist. b) müssen bei Fusionen oder Übernahmen alle zuvor den Unternehmen gewährten De-minimis-Beihilfen mitgerechnet werden. c) Die Branche Steinkohlebergbau ist nicht mehr ausgeschlossen. - Die Höchstbeträge von EUR 200.000 innerhalb von 3 Jahren (Ausnahme Straßenverkehrssektor EUR 100.000) haben sich nicht geändert.
  • Neu ab 01.05.2014: Der maximale Finanzierungsanteil im ERP Regionalförderprogramm der KfW wird von 50% alte Länder bzw. 85% neue Länder und Berlin auf 100% angehoben und Standardlaufzeiten von 10 Jahren bzw. 20 Jahren mit 2 bzw. 3 Jahren Tilgungsaussetzung eingeführt.