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Ihr Erfolg ist mein Ziel!

Daher informiere ich Sie kurz hinsichtlich wichtiger Neuigkeiten, insbesondere zum Thema Fördermittel - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nähere Informationen erteile ich Ihnen gerne auf Anfrage.

Neuigkeiten bei öffentlichen Fördermitteln für Unternehmen in den Bereichen Allgemein, Digitalisierung, Forschung und Entwicklung/Innovationen, Regionalförderung, Energie/Umwelt, Gründung und Beratung

Allgemein

KfW Schnellkredit mit 100% Haftungsfreistellung für Corona geschädigte Unternehmen

  • keine Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW, daher schnelle Bewilligung
  • 100 % Haftung der KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Kreditvolumen: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahresumsatzes 2019, max. EUR 800.000 für Unternehmen >50 Mitarbeiter, maximal EUR 500.000 für Unternehmen >10 < 50 Mitarbeiter
  • Zinssatz: 3 % für eine Laufzeit von 10 Jahren.

Voraussetzungen:

- Gewinn im Jahr 2019 oder Gewinn im Durchschnitt der letzten drei Jahre

- KMU mit 11 bis 249 Beschäftigten

- zum 31. Dezember 2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten und geordnete wirtschaftliche Verhältnisse

Neues Förderprogramm: „Hessen-Mikroliquidität" ab 03.04.2020

Das Programm der WI-BankHessen-Mikroliquidität" bietet ein ergänzendes Darlehen für kleine Unternehmen und Freiberufler. Zusätzlicher Liquiditätsbedarf kann gedeckt werden, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden und für die Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.

- Kredit von 3.000 bis 35.000 Euro (Das Kreditvolumen soll sich am Liquiditätsbedarf für 6 Monate ab 13.03.2020 orientieren.)

- zwei tilgungsfreie Jahre bei einer siebenjährigen Laufzeit

- keine banküblichen Sicherheiten

- Zinssatz 0,75 p.a.

- für Unternehmen mit max. 50 Vollzeit-Beschäftigten

- vorzeitige teilweise oder vollständige Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

- nur für Betriebsmittel zur Aufrechterhaltung bzw. Überbrückung des Zeitraums bis zur Wiederaufnahme der Tätigkeit

- Liquiditätsbedarf, der unabhängig von der Corona-Krise entstanden wäre, kann mit diesem Darlehen nicht finanziert werden.

- zusätzlich zum Zuschuss Corona-Soforthilfe möglich

- DirektkreditI, das heißt nicht über die Hausbank, sondern über einen Kooperationspartner (z.B. IHK Offenbach) direkt bei der WI Bank zu beantragen

Quelle: IHK Offenbach vom 02.04.2020

Sonderkreditprogramm für hessische Unternehmen und Freiberufler in Kraft

Seit 26.03.2020 können hessische Unternehmen und Freiberufler, die aufgrund der Coronakrise in Liquiditätsschwierigkeiten sind, Sonderdarlehen beantragen.

Das Gesamtvolumen beträgt nur EUR 30 Mio.

Details zum Programm „Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen":

  • Kreditsumme: mindestens EUR 5.000 bis maximal EUR 200.000 (Nachrangdarlehen, das heißt dass hierfür keine Sicherheiten zu stellen sind)
  • Antragsberechtigte: KMU und Freiberufler mit Sitz in Hessen: Voraussetzung: Aufstockung der Kreditsumme der Hausbank um 20% (Kofinanzierung)
  • Laufzeit: 2 Jahre endfällig oder 5 Jahre mit 2 tilgungsfreien Jahren
  • Zinssatz: aktuell 1,25 p.a. nominal
  • Antragstellung: über die Hausbank
  • Projektträger: WI-Bank Hessen

Quelle: WI Bank 26.03.2020

Corona Soforthilfe des Landes Hessen

Gestern, am 24.03.2020, hat der hessische Landtag ein Corona-Soforthilfeprogramm für hessische Unternehmen und Freiberufler beschlossen:

"Hessen will mit Soforthilfen von zwei Milliarden Euro die akuten Folgen der Corona-Pandemie bekämpfen. Daneben erhöht das Land zur Unterstützung der Wirtschaft seinen Bürgschaftsrahmen auf fünf Milliarden Euro. Zudem soll es kurzfristige Entlastungen bei der Umsatzsteuer in Höhe von 1,5 Milliarden Euro geben.

Der Schutzschirm für Hessen umfasst Hilfen von insgesamt mindestens 8,5 Milliarden Euro. Unter anderem sollen kleine und mittelständische Unternehmen durch nicht-rückzahlbare Einmalzahlungen unterstützt werden. Die Höhe richtet sich dabei nach der Zahl ihrer Mitarbeiter.

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige

  • Maßnahme: Hessen stockt das Hilfsprogramm des Bundes auf.
  • Höhe der Soforthilfe in Hessen:
    • 0 bis 5 Arbeitnehmer: 10.000 Euro
    • 6 bis 10 Arbeitnehmer: 20.000 Euro
    • 11 bis 50 Arbeitnehmer: 30.000 Euro
  • Rückzahlung: Die Soforthilfe des Landes Hessen muss nicht zurückerstattet werden.
  • Beantragung: Die Soforthilfe Hessens baut auf der des Bundes auf, deshalb kann sie erst beantragt werden, wenn die Bundeshilfe beschlossen ist. Die Beantragung soll ab Freitag, 27.03. um 15 Uhr beim Regierungspräsidium Kassel möglich sein. Bis dahin soll online unter rp-kassel.hessen.de das Antragsformular bereit gestellt werden. Formlose Anträge sind nicht möglich.

Von Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten kann der Sonderkredit der KfW über die Hausbank in Anspruch genommen werden.

Hessen stellt auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI Bank zur Verfügung. Dafür allerdings bedarf es der Zustimmung des Parlaments. Denn unter anderem muss für den Milliardenrettungsschirm, die in der Verfassung festgeschriebene Schuldenbremse gelockert werden."

Quelle: Hessenschau

Ich werde Sie informieren, wann und wo die Beantragung möglich ist. Bitte beachten Sie, dass eine Doppeltförderung nicht möglich ist.

Manchmal ist es einfach besser, ein paar Tage länger zu warten, um dann die besten Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.


Informationen zum Sonderförderprogramm für Corona-geschwächte Unternehmen

Soforthilfe verschiebt sich auf Anfang April 2020

Das Sonderförderprogramm, welches der Bund platzieren will, verstößt gegen das Haushaltsgesetz, gemäß welchem nur 7 Mrd. Euro Nettoverschuldung ohne den Bundestag aufgenommen werden dürfen.

Somit wird heute die Regierung deren Vorschlag ausarbeiten; und dieser wird am Mittwoch, 25. März 2020 im Bundestag diskutiert und verabschiedet. Dann muss der Bundesrat in einer Sondersitzung am Freitag, 27. März 2020 dem Vorschlag zustimmen und das Sonderförderprogramm verabschieden.

Das heißt aber, dass es VOR Freitag, keine konkrete Information über das geplante Sonderförderprogramm geben wird. Hoffentlich ist bis dahin auch festgelegt, wer der Projektträger wird, das heißt wo die Anträge gestellt werden und wie das Prozedere des Antragsverfahrens ist.

Hier einige - unverbindliche - Informationen aus dem Entwurf:

Der von der Bundesregierung geplante Solidaritätsfonds soll zu 10 Mrd. Euro aus direkten Zuwendungen (Zuschüssen) und zu 30 Mrd. Euro aus Darlehen bestehen.

Für Kleinunternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe soll es

  • eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten geben,
  • bis zu 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten.

Eine Voraussetzung soll dem Entwurf zufolge „wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge der Coronavirus-Krise" sein. Eine Existenzbedrohung oder ein Liquiditätsengpass sollen eidesstattlich versichert werden müssen.

Die Maßnahmen der Bundesregierung sei auf folgende vier Säulen gestellt:

a.Darlehen (rückzahlbar, über die Hausbank zu beantragen ab 23.03.2020)

b.Grundsicherung ohne Vermögensprüfung (über Jobcenter, auf wenige Monate beschränkt)

c. Zuschüsse zur Miete der Gewerbeimmobilie (Details nicht bekannt)

d. Direktförderung über das Sonderförderprogramm (nicht rückzahlbar)

KfW Sonderkredit für Corona geschädigte Unternehmen ab 23.03.2020 in Kraft

Ab heute können diese KfW Sonderkredite als KfW Unternehmerkredit über die Hausbank/en beantragt werden.

  • KfW-Corona-Hilfe für Investitionen und Betriebsmittel
  • Bis zu1 Mrd. EuroKreditbetrag
  • Für Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind
  • Bis zu 90 % Risikoübernahme/Haftungsfreistellung

Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird der bestehende KfW-Unternehmerkredit erweitert. Der KfW-Unternehmerkredit ermöglicht mittelständischen und großen Unternehmen, Einzelunternehmen und Freiberuflern, die seit mindestens 5 Jahren bestehen, eine zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben im Inland. Kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der Europäischen Union können besonders günstige Konditionen erhalten. Den durchleitenden Finanzierungspartnern (Banken und Sparkassen) wird auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von 80 % beziehungsweise für kleine und mittlere Unternehmen von 90 % gewährt.

Förderfähige Maßnahmen

  • Investitionen
  • Betriebsmittel (Mittel zur Gewährleistung des laufenden Betriebes)
  • Warenlager
  • Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen, auch Übernahmen und tätige Beteiligungen
  • Leasing

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

  • Baumaßnahmen für Betreutes Wohnen
  • Treuhandkonstruktionen
  • Sogenannte In-Sich-Geschäfte, wie zum Beispiel der Erwerb eigener Unternehmensanteile
  • Umschuldungen von bis zum 12.03.2020 gewährten Krediten
  • Nachfinanzierungen, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen

Die KfW schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor.

Kreditbetrag

maximal 1 Milliarde Euro pro Unternehmensgruppe (im Sinne verbundener Unternehmen), begrenzt auf maximal 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder das doppelte der Lohnkosten 2019 oder den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen beziehungsweise 12 Monate bei großen Unternehmen des Antragstellers.

Bei Krediten größer als 25 Millionen Euro ist der Kreditbetrag auf maximal 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens begrenzt.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme

Das KfW-Sonderprogramm 2020 steht ab dem 23.03.2020 auch Unternehmen zur Verfügung, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Das Unternehmen wies geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aus, die Hausbank beziehungsweise Konsortialbank hatte keine Kenntnis von ungeregelten Zahlungsrückständen des Antragstellers von mehr als 30 Tagen, es bestanden keine Stundungsvereinbarungen oder Covenantbrüche. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist gemäß der aktuellen Planung (Annahme: auf Basis einer sich wieder normalisierenden wirtschaftlichen Gesamtsituation („wie vor der Krise“) die Durchfinanzierung bis zum 31.12.2020 voraussichtlich gegeben. Es besteht für das Unternehmen unter der Annahme einer sich wieder normalisierenden wirtschaftlichen Gesamtsituation („wie vor der Krise“) eine positive Fortführungsprognose.

Zur Beantragung benötigt die durchleitende Bank diverse Unterlagen – wie z.B. eine aussagefähige Finanzplanung und eine positive Fortführungsprognose.

Sonderförderprogramme für Corona-geschädigte Unternehmen vom 20.03.2020
„Die KfW wird für kleine und mittlere sowie bzw. für große Unternehmen je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind. Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten.
Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission."
Quelle: KfW

Der von der Bundesregierung geplante „Solidaritätsfonds" soll zu 10 Mrd. Euro aus Zusschüssen und zu 30 Mrd. Euro aus Darlehen bestehen. (Das teilen verschiedene Quellen mit, so auch der Spiegel.)
Es wird eine Bedürftigkeitsprüfung für die Zuschüsse geben und diese wird wohl nach Ende der Krise überprüft. Sollte die Bedürftigkeit nicht bestätigt werden, werden die Zuschüsse ggf. in Darlehen umgewandelt. Dieser Ablauf soll der Geschwindigkeit dienen, schnell Hilfe zu leisten.
Das Sonderförderprogramm ist per heute noch nicht in Kraft getreten.

Ab 13.03.2020 stellt die Bundesregierung Liquiditätshilfen für CoronaVirus-geschädigte Unternehmen bereit

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern.

Die Maßnahmen betreffen Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler.

Ein Rettungsrahmen mit einem Volumen von EUR 500 Mrd in drei Stufen wurde von der Bundesregierung angekündigt.

A Für Bestandsunternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind:

A 1 KfW-Unternehmerkredit

  • Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung der Haftungsfreistellung auch für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. EUR (bisher: 500 Mio. EUR).

A 2 KfW Kredit für Wachstum

  • Temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inkl. Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung (bisher Beschränkung auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung)
  • Erhöhung der Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen von 2 Mrd. auf 5 Mrd. EUR.
  • Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70 %. Hierdurch wird der Zugang von mittelständischen und größeren Unternehmen zu individuell strukturierten, passgenauen Konsortialfinanzierungen erleichtert

B Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind:

B 1 ERP-Gründerkredit – Universell

  • Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80 % für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung der Haftungsfreistellung für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. EUR (bisher: 500 Mio. EUR) geöffnet werden.

C KfW-Sonderprogramm für alle entsprechenden Unternehmen

Darüber hinaus wird die KfW je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten.

Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.“ Quelle: KfW.de

Informationen zum Antragsablauf und Bewilligungsprozess liegen noch nicht vor.

Grundsätzlich müssen aktuelle Unternehmenszahlen zur Verfügung gestellt werden. Eine Finanzplanung ist ebenfalls notwendig.

Digitalisierung

Die Termine für die Förderaufrufe 2020 für den Digital-Zuschuss Hessen wurden seitens der WI-Bank bekannt gemacht.

I. Eilmeldung: Der 1. Förderaufruf 2020 findet vom 17.03.2020, 09:00 Uhr, bis 18.03.2020, 09:00 Uhr, statt.

Nur während dieses Zeitraums können sich Unternehmen mit Sitz in Hessen für eine Antragstellung bewerben.

Der Zuschuss beträgt 50% von maximal EUR 20.000 netto.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen wird in 2020 insgesamt rund sieben Millionen Euro im Rahmen des Digital-Zuschusses zur Verfügung stellen. Innerhalb des Förderjahrs gibt es drei stichtagsbezogene Förderaufrufe (17.03.2020, 09.06.2020 und 15.09.2020), an denen sich Interessenten über ein Onlineformular für die Antragstellung bewerben können. Nach Beendigung des Förderaufrufs werden aus allen Bewerbern/innen per Zufallsauswahlverfahren diejenigen ausgewählt, die im Rahmen des Förderaufrufs einen Antrag auf Digital-Zuschuss stellen können. Anschließend erhalten Sie eine Mitteilung, ob Sie ausgewählt wurden. Die ausgewählten Bewerber/innen erhalten im Rahmen dieser Mitteilung die Antragsunterlagen.

  • die Anschaffungen von IKT-Hard- und Software zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen,
  • die Anschaffungen von IKT-Hard- und Software zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen,
  • die mit den Anschaffungen verbundenen Dienstleistungen einschließlich der Migration bisheriger Daten und der Portierung von Softwarekomponenten auf die neuen digitalen Systeme sowie erforderliche Schulungen zu den angeschafften digitalen Systemen durch externe Anbieter.

Wegen des Corona-Virus: Förderprogramm Go-Digital angepasst:

Beratungen zu Hotme-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen oder Groupware werden gefördert.

Das go-digital-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks bei der Digitalisierung. Nun wurde die Förderung aufgrund der Corona-Krise um einen, in diesen Zeiten wichtigen, Baustein erweitert: Unternehmen können ab sofort auch die Errichtung von Home Office-Arbeitsplätzen fördern lassen.

In insgesamt drei mit einander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater unterstützt:

Modul 1: Digitalisierte Geschäftsprozesse
Beispielsweise Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.
Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

Modul 2: Digitale Markterschließung
Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).
Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

Modul 3: IT-Sicherheit (Pflichtmodul)
Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.
Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

Die Berater sind verpflichtet, den Förderantrag für das Unternehmen zu stellen, markt- und produktneutral zu beraten und Unternehmen von der Beratung bis zur Umsetzung zu begleiten. Eine Erstberatung rund über das Programm durch einen Go Digital Berater ist möglich.

Natürlich sind vom Unternehmen ein paar Bedingungen zu erfüllen (Auszug):

  • weniger als 100 Mitarbeiter (auf Vollzeitäquivalente bezogen),
  • im Jahr vor dem Vertragsabschluss einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro haben und
  • eine Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung besitzen.

Blick in den Ablauf einer Beratung: "Das Programm umfasst ab sofort eine Analyse der Prozesse und Handlungsempfehlungen; die Begleitung von Aufbau, Einrichten und Customizing einer zugehörigen Hard-/Software sowie eine zwingende IT-Sicherheitsberatung durch einen go-digital Berater. Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware. Für die schnelle Erreichung von Home Office-Lösungen ist eine Priorisierung der Förderanträge für die genannten Maßnahmen vorgesehen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm go-digital gibt es auf der Website des BMWi.

Quelle: IHK Köln, 20.03.2020

Forschung und Entwicklung / Innovation

Endlich gibt es auch ein Förderprogramm für junge und kleine Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben.

II. Hier die wichtigsten Informationen zur neuen ZIM Richtlinie für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Phase von der Idee bis zum Prototyp:

Die bisherige, alte ZIM Richtlinie ist zum 31.12.2019 ausgelaufen. Die neue ZIM-Richtlinie wurde bereits am 20. Januar 2020 bekannt gemacht. Anträge können in Kürze gestellt werden, sobald die neue ZIM Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Hier die wichtigsten Fakten: Was ändert sich durch die neue ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) - Richtlinie?

1. Bessere Förderbedingungen für den Mittelstand

Erhöhung der zuwendungsfähigen Kosten, um größere Innovationsvorhaben zu ermöglichen. Die Fördersumme wird auf Basis der zuwendungsfähigen Kosten berechnet. Steigen diese deutlich, steigt auch die Fördersumme entsprechend.

+ Einzelprojekte: Erhöhung der zuwendungsfähigen Kosten von 380.000 EUR auf 550.000 EUR.

+ Kooperationsprojekte: Erhöhung der zuwendungsfähigen Kosten von 380.000 EUR auf 450.000 EURO pro Unternehmen und von 190.000 EUR auf 220.000 EUR für kooperierende Forschungseinrichtungen. Anstieg der Fördersumme des Gesamtprojektes auf maximal 2.300.000 EUR (zuvor: 2.000.000 EUR).

+ Erhöhung der Fördersumme für nationale Innovationsnetzwerke auf maximal 420.000 EUR (zuvor: 380.000 EUR).

+ Erhöhung der Fördersumme für internationale Innovationsnetzwerke auf maximal 520.000 EUR (zuvor: 450.000 EUR).

Erhöhung der Fördersätze für kleine Unternehmen aus strukturschwachen Regionen. Im Vergleich zur alten Richtlinie wird die Unterscheidung zwischen alten und neuen Bundesländern aufgehoben. Zuvor erhielten kleine Unternehmen aus den neuen Bundesländern erhöhte Fördersätze. Jetzt ist die Strukturschwäche der Region entscheidend. In strukturschwachen Regionen erhalten kleine Unternehmen Fördersätze von 45 % (Einzelprojekte), 55 % (Kooperationsprojekte) und 60 % (Kooperationsprojekte mit ausländischen Partnern).

2. Bessere Unterstützungsmöglichkeiten für junge und Kleinstunternehmen sowie Erstinvestoren

Durchführbarkeitsstudien für junge Unternehmen, Kleinstunternehmen und Erstbewilligungsempfänger können gefördert werden. Dadurch soll dieser Zielgruppe der Zugang zu Forschungs- und Entwicklungsprojekten erleichtert werden.

Es wurde eine neue Kategorie mit hohen Fördersätzen etabliert: kleine junge Unternehmen. Diese erhalten Fördersätze von 45 % (Einzelprojekte), 50 % (Kooperationsprojekte) und 60 % (Kooperationsprojekte mit ausländischen Partnern).

3. Intensivierung des nationalen und internationalen Wissenstransfers sowie des Transfers von Forschungsergebnissen in die Praxis

Kooperationen von mittelständischen Unternehmen mit weniger als 1.000 (zuvor: 500) Mitarbeiter*innen inklusive verbundener Unternehmen oder Partnerunternehmen mit KMU sind möglich, da größere mittelständische Unternehmen über gute Vertriebs- und Marktzugänge verfügen, die einen effektiven Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt ermöglichen.

Verstetigung der Förderung internationaler Innovationsprojekte, um internationale Märkte zu erschließen.

Unterstützung durch bessere Leistungen zur Markteinführung, wie beispielsweise Innovationsberatungen, innovationsunterstützende Dienstleistungen, Messeauftritte oder Beratung zu Produktdesign und Vermarktung.

III. Förderfähige Leistungen zur Markteinführung gemäß der neuen ZIM Richtlinie 2020 in der Phase vom Prototyp zum marktfähigen Produkt

„2.3 Leistungen zur Markteinführung

Zu den Leistungen zählen: a) „Innovationsberatungsdienste“: Beratung, Unterstützung und Schulung in den Bereichen Wissenstransfer, Erwerb, Schutz und Verwertung immaterieller Vermögenswerte sowie Anwendung von Normen und Vorschriften in denen diese verankert sind8 ; b) „innovationsunterstützende Dienstleistungen“: Bereitstellung von Büroflächen, Datenbanken, Bibliotheken, Marktforschung, Laboratorien, Gütezeichen, Tests und Zertifizierung zum Zweck der Entwicklung effizienterer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen.9 c) Messeauftritte sowie Beratung zu Produktdesign und Vermarktung jeweils ausschließlich bezüglich des bewilligten FuE-Projektes. Die Förderung dieser Leistungen stellt für die begünstigten Unternehmen eine Beihilfe nach den Vorschriften der EU dar, die im Rahmen des „De-minimis“-Verfahrens10 abgewickelt wird.

4.4 Voraussetzungen für die Förderung von Leistungen zur Markteinführung

Gefördert werden nur solche Leistungen, - die im engen sachlichen und terminlichen Zusammenhang mit dem FuE-Projekt stehen und - für die Markteinführung sinnvoll sind und - nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten an qualifizierte externe Anbieter vergeben werden sollen. Die Antragstellung ist unter der Voraussetzung der Bewilligung des FuE-Projektes flexibel möglich und kann auch bis zu 12 Monate nach erfolgreichem Abschluss desselben noch erfolgen. Nach dem Ende der Gültigkeitsdauer dieser Richtlinie gem. Ziffer 8 ist eine Antragstellung unter dieser Richtlinie jedoch nicht mehr möglich. Abhängig von der Fortführung des Programms behält sich der Zuwendungsgeber vor, bereits zu einem früheren Zeitpunkt keine Anträge auf Leistungen zur Markteinführung mehr anzunehmen.

5.4.4 Leistungen zur Markteinführung

Leistungen nach Ziffer 2.3 sind bis zu 60 000 € pro gefördertem FuE-Projekt zuwendungsfähig.“

Neu hinzugekommen ist „Messeauftritte sowie Beratung zu Produktdesign und Vermarktung“. Die Summe hat sich von EUR 50.000 auf EUR 60.000 netto erhöht.

Insgesamt stehen für ZIM im Jahr 2020 Haushaltsmittel in Höhe von EUR 555 Millionen zur Verfügung. Sobald die Antragstellung geöffnet ist (ca. Ende 1. Quartal 2020), ist diese fortlaufend möglich. Jedes Unternehmen kann also selbst entscheiden, wann es ein ZIM-Projekt starten möchte. Es gibt keine Deadlines für die Antragstellung.

Neue Richtlinie für Patent- und Normenförderprogramm Wipano

Am 17.01. hat das BMWI die neue Richtlinie zum Förderprogramm Wipano veröffentlicht. Wipano fördert den Technologie und Wissenstransfer durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen der öffentlichen Forschung und Unternehmen.

Im Rahmen der neuen Richtlinie werden die effiziente Nutzung von geistigem Eigentum sowie der Transfer neuester Forschungsergebnisse in die Normung gefördert.

U.a. werden KMU bis 249 Mitarbeiter und Freiberufler unterstützt, ihre F&E Ergebnisse zu sichern und zu vermarkten. Gefördert wird der gesamte Prozess der Schutzrechtsanmeldung (Patente und Gebrauchsmuster) von der Prüfung bis zur Verwertung der Idee. Außerdem werden Projekte gefördert, die neueste Erkenntnisse der Forschung in Normen und Standards überführen (hier sogar Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter). Der Zuschuss beträgt bis zu EUR 40.000 für Normungsprojekte (bei Kooperationsprojekten max. EUR 200.000 je Verbundpartner).

Die Förderung für Schutzrechtsanmeldungen ist wie bisher in Leistungspakete unterteilt. Der Zuschuss beträgt bis zu 50% jedoch mit jeweiligen Höchstgrenzen (zwischen EUR 800 und EUR 10.000 in den einzelnen Leistungspaketen).

Quelle: IHK Hessen Innovativ, Februar 2020

Regionalförderung

Neuausrichtung der Regionalförderung

Mit 22 Förderprogrammen des Bundes, fünf Förderbereichen, Unterstützung für strukturschwache Regionen in ganz Deutschland und einem gemeinsamen Rahmen startete am 1. Januar 2020 das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen. Mit der Bündelung der 22 Förderprogramme unter einem gemeinsamen Dach optimiert es die regionale Strukturförderung in Deutschland. Dieses hält die besondere Förderung für Ostdeutschland aufrecht, weitet sie aber auf alle Regionen mit Standortnachteilen aus. Darunter fallen heute vor allem Teile des Ruhrgebietes und des Saarlandes. Gleichzeitig bündelt das Fördersystem alle regionalspezifischen Programme mit bundeseinheitlichen Konditionen unter einem Dach. Das Ergebnis sind insgesamt 22 zum Teil aufgestockte, alte wie neue Förderprogramme. Ob eine Region als strukturschwach und damit besonders förderungsfähig gilt, wird durch Entwicklungen des Arbeitsmarkts, der Einkommen und der Infrastruktur bestimmt. Das entsprechende Indikatorenmodell entstammt einem Herzstück der Regionalförderung, der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). In der Förderperiode 2023 kommen hier weitere, erstmals auch demografische Indikatoren hinzu, wie die Prognose der Erwerbsfähigenentwicklung bis 2035.

Quelle: BMWI, März 2020

→ Hinweis: Die aktuelle Fördergebietskarte gilt aktuell noch bis 31.12.2020

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)

Regionalförderung bezeichnet die gezielte wirtschaftliche Förderung strukturschwacher Regionen durch besondere Fördermittel. Mit Subventionen soll die regionale Infrastruktur verbessert und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen gestärkt werden. Dabei geht es u.a. um die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze vor Ort. Seit 1969 wird in Deutschland die Regionalförderung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern unter dem Titel "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) wahrgenommen. Die Förderung erfolgt überwiegend über Zuschüsse, die je zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen werden. Insofern handelt es sich um echte Subventionen. Gefördert werden gewerbliche Investitionen von Unternehmen sowie Investitionen in wirtschaftsnahe kommunale Infrastruktur. Antragsberechtigt sind daher einerseits Unternehmen und Gemeinden bzw. Gemeindeverbände andererseits. Bei der Förderung steht die Schaffung dauerhafter neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze im Fokus. Gefördert werden nur Investitionen, die innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden.

ERP-Regionalförderprogramm

In Ergänzung zur GRW-Förderung bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Bundesförderinstitut das ERP-Regionalförderprogramm an. Gefördert werden Existenzgründer, Nachfolger, Freiberufler und kleine und mittlere Unternehmen in Förderregionen für die Vornahme von Sachinvestitionen. Gewährt werden Darlehen bis zu 3 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis zu 20 Jahren und 5 tilgungsfreien Anfangsjahren. Die Finanzierung ist dabei auf 50 bis 85 % der jeweils förderfähigen Investitionskosten beschränkt.

EU-Strukturfonds

Auch auf EU-Ebene gibt es eine Vielzahl von Ansätzen zur Regionalförderung. Der Blick ist hier anders als im nationalen Rahmen auf die Verringerung europaweiter Unterschiede im wirtschaftlichen Entwicklungsstand ausgerichtet. Von besonderer Bedeutung sind die beiden Strukturfonds "Europäischer Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) und "Europäischer Sozialfonds" (ESF)

Die Regionalförderung ist ein besonders komplexer Bereich im ohnehin nicht übersichtlichen Feld öffentlicher Fördermittel. Andererseits sind die gewährten Subventionen für Unternehmen besonders attraktiv, denn im Unterschied zu Förderdarlehen müssen sie weder verzinst noch zurückgezahlt werden. Die Anforderungen sind allerdings besonders streng, da das EU-Beihilferecht hier in besonderem Maß berührt ist. In kaum einem anderen Feld ist es daher so ratsam, externes Experten-Know How zu nutzen wie in diesem Bereich öffentlicher Förderung.

Engergie/Umwelt

Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

Förderung von klimafreundlichen Aktivitäten in Anlehnung an die EU-Taxonomie ab 15.03.2020

Mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW Investitionen in Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausgasemissionen

Die Förderung erfolgt über zins­günstige Dar­lehen in Ver­bindung mit einem Klima­zuschuss.

Förder­fähig sind Investitionen in die Er­richtung, den Er­werb sowie die Modernisierung von Anlagen:

  • Herstellung klima­freundlicher Technologien, Produkte und Schlüssel­komponenten
  • Klimafreundliche Produktions­verfahren
  • Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus Erneuerbaren Energien
  • sowie viele weitere …….

Gefördert werden in- und ausländische Antrag­steller mit einem Jahres­umsatz von maximal 500 Millionen Euro:

  • Unter­nehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privat­besitz befinden
  • Kommunale Unternehmen
  • Einzelunternehmer oder Freiberufler

Das Kreditvolumen beträgt bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben. Der Klimazuschuss stellt ein befristetes Angebot der KfW dar. Die Höhe des maximale Klimazuschusses variiert. Es gilt der zum Zeitpunkt der Zusage aktuelle Klimazuschuss

  • Aktuell bis zu 6% des zugesagten Kreditbetrags
  • Nur in Verbindung mit dem Kredit erhältlich

Gründung

Beratung

100% Zuschuss zum Beratungshonorar

Ab 01.04. können Beratungen zu 100% bezuschusst werden und ohne Vorfinanzierung der Beratungskosten

Das gab es noch nie.

Als eine der beim BAFA registrierten/akkreditierten Beraterinnen kann ich ab 01.04.2020 allen Unternehmen, welche aufgrund der Coronavirus-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, eine Beratung mit einem Honorar von maximal EUR 4.000 anbieten, DIE KOMPLETT BEZUSCHUSST WIRD.

Voraussetzung: Negative wirtschaftliche Auswirkungen auf Ihr Unternehmen aufgrund des Coronavirus.

Ablauf: Kontaktaufnahme mit mir und Übersendung der benötigten Daten per E-Mail *1). Danach Unterstützung bei der Beantragung des Beratungskostenzuschuss. HIERNachweise der negativen Corona-Auswirkungen müssen bei Antragstellung vorliegen. Details teile ich auf Anfrage mit. HIERNach Zusage/Erlaubnis zum Beratungsbeginn des Bafa Start der Beratung (Kein Vorgespräch mit einem Regionalpartner notwendig.)

Eigenanteil: Keiner / EUR 0 (bzw. die UST als durchlaufender Posten)

Zahlung: Nur die Umsatzsteuer am Ende der Beratung. Ich erhalte das Beratungshonorar netto nach Einreichung der Unterlagen direkt vom Bafa.

Grundlage: zum 01.04.2020 geänderte Rahmenrichtlinie zu Förderung des unternehmerischen Know-hows

*1) benötigte Daten

a) Kurzzusammenfassung

  • Wirtschaftszweig
  • Gründungsdatum
  • Geschäftsgegenstand (laut Gewerbeanmeldung)
  • Jahres-Bilanzsumme 2019 oder -Umsatz 2019
  • Aktuelle Anzahl Beschäftigte nach Köpfen

b) und als Anhang

  • endgültiger, unterzeichneter Jahresabschluss per 31.12.2018
  • vorläufiger Jahresabschluss bzw. BWA und SuSa per 31.12.2019
  • BWA und SuSa per 29.02.2020
  • Schriftliche Erläuterung der negativen, wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus Pandemie (auf Briefpapier mit Unterschrift)
  • Neu ab 01.01.2016 Wesentliche Änderungen bei der Beantragung von Zuschüssen für Unternehmensberatungen:
    Gründercoaching, Turn-around-Beratung und Runder Tisch der KfW werden mit der Beratungsförderung des Bafa unter dem neuen Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows" zusammengefasst. Alle Anträge sind ausschließlich an das Amt BAFA zu richten. Unterlagen sind an Leitstellen zu senden.
    Antragsberechtigte
    : a) Jungunternehmen bis <= 2 Jahre, b) Bestandsunternehmen > 2 Jahre (Datum Gewerbeanmeldung), c) Unternehmen in wirtschaftl. Schwierigkeiten Voraussetzungen: Sitz in Deutschland und KMU. Ausführende Berater müssen beim Bafa gelistet sein und zuvor einen Qualitätsnachweis erbracht haben.
    Beratungsinhalte:
    a) Allgemeine Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, b) spezielle Beratungen von bestimmten Personen, c) Unternehmenssicherungsberatung für Unternehmen in Schwierigkeiten
    Höhe des Beratungskostenzuschusses:
    a) Jungunternehmen: alte (neue) Länder 50% (80%) von max. EUR 4.000 (ohne Berlin und Leipzig, 60% Lüneburg), b) Bestandsunternehmen: alte (neue) Länder 50% (80%) von max. EUR 3.000 (ohne Berlin und Leipzig, 60% Lüneburg), c) Unternehmen in Schwierigkeiten: 90% von max. EUR 3.000
    Ablauf:
    Jungunternehmen müssen vor Antragstellung en kostenloses Gespräch mit einem sogenannten Regionalpartner führen. Der Antrag erfolgt VOR Beratungsbeginn online beim BAFA. Nach positiver Prüfung der Fördervoraussetzungen erfolgt eine unverbindliche, schriftliche Zusage der Leitstelle. Erst dann kann die Beratung begonnen werden. Bis 6 Monate nach der Zusage müssen der Leitstelle diverse Nachweise vollständig vorgelegt werden, u.a. Beratungsbericht, Verwendungsnachweis, Rechnung und Kontoauszug bevor der Zuschuss ausgezahlt wird.
  • Neu ab 01.07.2012: BAFA Beratungskostenzuschuss nur noch möglich, wenn der Berater ein QM-System anwendet
    In Nr. 6.3 der Beratungs- und Nr. 5.4 der Schulungsrichtlinien wurde u.a. eine Anforderung eingeführt, die zu beachten ist.
    Um die Qualität von geförderten Beratungen und Schulungen zu sichern, sehen die Richtlinien nunmehr vor, dass die Berater- bzw. Veranstaltereigenschaft im Sinne der Richtlinien nur dann erfüllt ist, wenn die in den Förderprogrammen tätigen Berater/innen und Veranstalter/innen eine hohe Qualität in ihren Einrichtungen praktizieren und dies auch belegen können.
    Gegenüber dem BAFA ist daher auf Ihrer Profilseite nachzuweisen, dass ein Instrument zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung erfolgreich im Unternehmen angewandt wird.
    Dieser Nachweis ist gegenüber dem BAFA im Laufe des ersten Halbjahres 2012 zu führen. Spätestens bis zum 30.06.12 muss der Nachweis im BAFA vorliegen. Für alle Anträge, die nach diesem Zeitpunkt (ab 01.07.2012) gestellt werden, ist eine Förderung ohne Vorlage des Qualitätsnachweises nicht möglich.